Italiens unbekannter Norden. Das Ossolatal

Deutschland 2025 – 52′ und 43′

Im Norden des Piemont erstreckt sich vom Lago Maggiore bis zur Schweizer Grenze das Ossolatal: eine Landschaft, in der das Wasser über Jahrtausende ein Panorama aus Wasserfällen, Schluchten und Canyons geformt hat. Der Dokumentarfilm folgt dem Lauf des Flusses Toce von seinem Ursprung an den Gletschern des Monte Rosa bis zu seiner Mündung in den See und durchquert dabei ein Gebiet, in dem die Beziehung zwischen Mensch und Berg seit Jahrhunderten lebendig ist.

Von den Staudammwärtern am Sabbione auf 2.500 Metern Höhe bis zum Steinbruch von Candoglia, der seit über sechshundert Jahren den Marmor für den Mailänder Dom liefert. Von den Goldminen von Pestarena bis zu den Walser-Siedlungen im oberen Formazzatal. Von den Felsmalereien der Balma dei Cervi, dem umfangreichsten prähistorischen Fund im gesamten Alpenbogen, bis zu den Videoprojektionen in den stillgelegten Steinbrüchen von Tones Teatro Natura.

Der Film erzählt Geschichten von Menschen, die in diesen Bergen leben, arbeiten und sie schützen: Wasserkrafttechniker, Steinmetze des Doms, Bergretter im Einsatz zwischen Wildbächen und Schluchten, Glaziologen, die den Rückzug der Gletscher dokumentieren, Jäger, die zu Entdeckern archäologischer Schätze wurden. Eine Reise in die tiefe Verbundenheit zwischen Mensch und Natur – in einem Tal im stetigen Wandel.

Ein Film von Filippo Corbetta.

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Soundtrack

  • Der Soundtrack mit dem Originalmusik von Luca Vasco wird demnächst auf alle Streaming-Musikdiensten verfügbar sein.

Plakat und Bilder

Ossolatal im Piemont